Anfänger

Aller Anfang …

Hilfestellungen für Ashtanga Yoga Anfänger

Ja, es ist schwer nicht nur darüber zu reden oder nachzudenken, sondern tatsächlich anzufangen.
Ja, es kostet Überwindung und braucht Mut und Überzeugung.
Ja, es ist nicht einfach, morgens extra früher aufzustehen. Schon gar nicht, im Winter.
Ja, du wirst undenkbar viele Gründe finden, morgens im Bett zu bleiben.

Ja.
Aber.

Versuch’s einfach. Fang einfach an.

Und: Du musst nicht schon alles können. Warum solltest du? Um in deine erste Ashtanga Mysore Style Stunde zu gehen, musst du die Übungssequenz nicht schon kennen. In etwas kompletter Anfänger sein ist kein Problem, sondern ein Geschenk. Denn es heißt, du hast dich auf den Weg gemacht.

Ashtanga ist anders

Wenn du bereits Erfahrungen im Yoga gesammelt hast, wirst du merken: Ashtanga Mysore Style ist anders. Die Stimmung im Raum ist anders. Der/die Lehrer /in wird dich auf eine andere Art durch die Stunde begleiten, als du es bis dahin gewohnt warst.
Im Unterschied zu ‚normalen‘ Yoga-Klassen wird es Momente geben, in denen du keine Ahnung hast, was du tun sollst und wie es weiter geht. Das ist ok. Warte einfach. Oder frag nach. Oder sieh, ob du dich nicht vielleicht doch erinnerst. Oder wiederhole, was du bereits kennst.
Vor allem jedoch sei dir gewiss: Du musst hier nichts beweisen und Perfektion ist kein Maßstab.

Daran anknüpfend, wo du in deiner je eigenen Beziehung mit dem Yoga stehst, werden wir unsere gemeinsame Arbeit beginnen. Dabei wirst du genug Zeit haben, Gelerntes zu wiederholen, Fehler zu machen und Fragen zu stellen. Schritt für Schritt werden wir gemeinsam für dich eine Praxis entwickeln, bzw. dich in die Sequenz des Ashtanga Yoga einführen.

In der Wiederholung liegt das Geheimnis

Am Anfang ist es viel Input, sich die spezifischen Bewegungsabläufe und die damit korrespondierenden Atemmuster einzuprägen. Das Zaubermittel ist dabei: Wiederholung. Je mehr Zeit du dir für Wiederholungen einräumst, desto schneller werden die Abläufe in dein System eingehen. Und umso schneller wirst du von den Früchten dieser wundervollen Praxis kosten können; wirst ihren meditativen Fluss und ihre erdende, klärende Kraft erleben.
Zu Beginn ist es daher ratsam, mindestens zweimal die Woche in den Unterricht zu kommen.

Diese Art der Praxis und die dem Ashtanga eigene Art der Unterrichtsform (Mysore Style) birgt es in sich, dass sie dich in manchen Momenten sehr mit dir selbst konfrontieren kann. Konfrontieren mit deinem Körper, konfrontieren mit deinem Geist, konfrontieren mit deinen Emotionen und Mustern.
Nimm es als Zeichen, dass auf einer tieferen Ebene Veränderungsprozesse begonnen haben. Diese gehen oft mit Momenten der Reibung und des Unbequemen einher. In solchen Situationen wirst du dich vielleicht danach sehnen, dass alles endlich wieder ‚glatt‘ läuft und in seine gewohnten Bahnen zurückfindet. Das gehört dazu! Das ist Teil des Prozesses und es wird vorbei gehen.
Veränderung braucht Reibung.

Auf bald!